Was man Steve Jobs besser nicht fragen sollte

Dienstag, 3. Juli 2007, 9.55 Uhr | Giesbert Damaschke

Steve Jobs gilt als anstrengend und schwierig, als ebenso charismatisch wie arrogant – eine Herausforderung für Interviewer. Oder ein Albtraum. Dann nämlich, wenn Jobs das Interview als Verkaufsgespräch begreift und von diesem Ziel keinen Millimeter abweicht. Dann läuft der Interviewer immer wieder gegen eine Wand. So wie Oliver Creuz vom Stern. Der wollte im Jahr 2001 eine Stunde lang mit dem Apple-Chef über die Geburt von Apple aus dem Geist der 60er-Jahre reden, Jobs wollte dagegen ausschließlich mitteilen, wie großartig und phantastisch das soeben neu vorgestellte Mac OS X ist. Das lesenswerte Ergebnis dieses zehnminütigen Nicht-Gesprächs hat Creuz jetzt veröffentlicht.

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