26. Juni 2011, 16.48 Uhr | Giesbert Damaschke
Seit dem Auftauchen von MacDefender hat Apple „File Quarantine“ bzw. „XProtect“ angepasst. Nun wird eine Liste potentieller Schadsoftware täglich aktualisiert und Downloads werden daraufhin überprüft, ob sie den in der Liste verzeichneten Einträgen entsprechen. Falls dies der Fall ist, gibt Mac OS X eine Warnung aus.
Wie man sich über den Inhalt der entsprechenden Dateien informieren kann, habe ich hier beschrieben. Allerdings ist dieser Weg ein wenig mühselig.
Sehr viel einfacher ist es, die kleine App WallsOfTroy von Markus Möller zu benutzen. Das Tool liest die Daten aus und zeigt sie an. Aktuell kümmert sie sich nur um die Liste der Schadsoftware, eine nächste Version soll „in Kürze“ auch das Aktualisierungsdatum anzeigen.

WallsOfTroy zeigt die Liste der digitalen Schädlinge an, die in XProtect.plist verzeichnet sind
Keine Kommentare |
22. Juni 2011, 10.34 Uhr | Giesbert Damaschke
Matthias Kremp bei Spiegel Online über das neue Nokia N9
So … hat man sich Nokias Top-Handymodell eigentlich immer gewünscht: Das Gerät braucht keine Tasten, reagiert stattdessen auf simple Fingergesten.
Wobei „immer schon“ heißt: seit rund vier Jahren. Genauer: seit dem 29. Juni 2007. Dem Tag, an dem das iPhone in den Handel kam und sich anschickte, die komplette Branche im Alleingang aufzumischen.
3 Kommentare |
9. Juni 2011, 12.15 Uhr | Giesbert Damaschke
Der Clarity-Filter von der iPhone-App Camera+ ist schon etwas älter, aber ich bin immer wieder verblüfft, wenn ich ihn benutze. Ein kleines Beispiel. So fotografiert das iPhone 4 unter eher ungünstigen Lichtverhältnissen:

Sonderlich viel erkennen kann man da nicht. Da hilft auch die integrierte HDR-Funktion beim iPhone 4 nicht viel weiter:

Keine Frage, ein klein wenig besser. Aber nicht wirklich überzeugend. Übergibt man das Ausgangsfoto allerdings an Camera+ und aktiviert Clarity, dann sieht das plötzlich so aus:

Erstaunlich, nicht wahr? Die App für 79 Cent kann noch sehr viel mehr und sollte auf keinem iPhone fehlen.
Übrigens – Camera+ ist die Foto-App, die Apple wegen eines Features aus dem App Store verbannte, das man mit iOS 5 jetzt selbst einführt. Honi soit …
1 Kommentar |
8. Juni 2011, 13.10 Uhr | Giesbert Damaschke
eure Webseite zu Lion ist kaputt:

Bei einem Klick auf die „Top-Features“-Taste wird eine Übersicht eingeblendet, die sofort wieder verschwindet. Also jedenfalls bei Safari. Firefox hat damit kein Problem und reagiert auf den Klick korrekt. Das würde mir ja doch etwas zu denken geben.
Update: Wenn ich Ghostery deaktiviere (hatte ich eigentlich getan, dachte ich, aber wohl doch nicht ;-)), geht’s dann doch. Ghostery erkennt nach der Einblendung Omniture-Code, den es sofort blockt, woraufhin die Übersicht wieder verschwindet.
3 Kommentare |
8. Juni 2011, 13.02 Uhr | Giesbert Damaschke
Ich hoffe sehr, dass die Wiederkehr von Brushed Metal, wie sie sich auf den Lion-Seiten von Apple andeutet, nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Die Symbole selbst sind nicht nur grenzwertig (ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber mir fällt etwa beim Icon für Mission Control sofort ein ausgestanztes Alublech ein, an dem ich mich verletzten könnte – für ein Touchinterface nicht unbedingt eine hilfreiche Assoziation), sie führen in Kombination mit den detailliert ausgearbeiteten, farbigen Icons obendrein zu einem visuellen Durcheinander:


Brushed Metal ist wieder da – hoffentlich nur als Platzhalter, bis Apple im Juli die echten Icons zeigt.
Keine Kommentare |
6. Juni 2011, 11.15 Uhr | Giesbert Damaschke
Update: Roman weist in den Kommentaren darauf hin, dass seit dem letzten Flash-Update ein Flash-Eintrag in den Systemeinstellungen auftaucht; dort kann man u. a. festlegen, dass Flash automatisch aktualisiert wird. War mir neu (kann mal sehen, wie wichtig mir Flash ist ;-))
Apple mag Flash bekanntlich nicht sonderlich und liefert es etwa beim MacBook Air nicht mehr mit aus*. Das ist prinzipiell kein Problem, kann man das Plugin doch problemlos nachinstallieren. Etwas blöd ist es allerdings, dass es nicht automatisch aktualisiert wird – was insofern wichtig ist, da es bei Flash mit unschöner Regelmäßigkeit zu kritischen Sicherheitslücken kommt:
Durch die Lücke kann ein Angreifer Kontrolle über personalisierte Webseiten des Opfers übernehmen, also etwa dessen Webmail-Zugang kapern. Dazu muss er ihn zuvor nur auf eine präparierte Webseite locken. Genauere Angaben macht der Hersteller nicht. Verwundbar sind die Flash-Versionen 10.3.181.16 für Windows, Mac OS X, Linux, Solaris und Android. Adobe rät allen Anwendern, die aktuelle Version 10.3.181.22 umgehend zu installieren.
So weit, so gut. Fragt sich nur, wie man herausbekommt, welche Flash-Version aktuell installiert ist und wo das Plugin gespeichert wird.
Immerhin diese Fragen beantworten Safari und Mac OS X bereitwillig. Die aktuelle Flash-Version erfährt man in Safari unter Hilfe > Installiert Plug-Ins, das Plugin selbst liegt unter Library > Internet Plug-Ins:

Bei mir läuft aktuell also „Shockwave Flash 10.2 r152“. Da werde ich mal updaten.
* Ob Apple bei allen neuen Macs auf Flash verzichtet, kann ich nicht sagen. Ich meine mich zu erinnern, dass mein neues MacBook Pro ebenfalls ohne Flash ins Haus kam, möchte dafür aber nicht meine Hand ins Feuer legen.
3 Kommentare |
5. Juni 2011, 20.55 Uhr | Giesbert Damaschke
Bleiben wir noch kurz bei den Icons. Da liegt seit Oktober 2009 ein kleines Posting in den Entwürfen, das ich jetzt endlich mal fertigstelle. Es geht um die Frage, wie man das Icon eines Programms oder eines Ordners ändert. Ganz einfach: Mit Copy & Paste. Denn das Icon, das in den Infos (⌘I) oben links angezeigt wird, kann markiert, kopiert und auch mit einem anderen Icon überschrieben werden. Um ein Icon zu ändern, zieht man das gewünschte Icon entweder oben links auf das aktuelle Icon des Eintrags, oder man kopiert es mit ⌘C, markiert das Icon in den Infos und fügt das neue Icon mit ⌘V ein. Genau so lassen sich auch Icons zwischen Einträgen kopieren: Icon in den Infos markieren, mit ⌘C kopieren, die Infos des Eintrags aufrufen, dessen Icon geändert werden soll, das Icon dort markieren und mit ⌘V mit dem neuen Icon überschreiben.

Und wie kommt man wieder zum Original-Icon zurück? Genauso einfach: Das Icon in den Infos markieren und mit ⌫ löschen. Fertig.
Fragt sich nur noch, wo man passende Icons herbekommt. Dazu bemüht man kurz Google und sucht etwa nach „mac os x icons“. Eine Auswahl an hübschen Icons findet man zum Beispiel bei Apple. Mit dem kostenlosen Tool Img2Icns lassen sich Grafiken ins passende Format bringen,
1 Kommentar |
4. Juni 2011, 14.38 Uhr | Giesbert Damaschke
Stichwort „Icons“: Wenn man zwei Macs miteinander vernetzt, dann wird der vernetzte Mac mit dem passenden Symbol angezeigt, also etwa als MacBook oder iMac (auch diese Icons findet man in CoreType.bundles):

Vernetzt man dagegen einen Mac und einen Windows-Rechner, dann sieht man in der Seitenleiste dieses Symbol:

3 Kommentare |
4. Juni 2011, 14.13 Uhr | Giesbert Damaschke
Derzeit werkel ich an meinem Buch zu Mac OS X 10.7 Lion und stehe (wie immer) vor der Aufgabe, bestimmte Icons und Symbole von Mac OS X in mein Manuskript übernehmen zu müssen. Bei normalen Applikationen aus dem Programme-Ordner ist das kein Problem. Aber was ist mit Symbolen, die nicht so ohne weiteres zugänglich sind? Zum Beispiel das des Finders, die Symbole in den Systemeinstellungen, die Icons in der Seitenleiste des Finders oder die Symbole, die das System in Dialogen benutzt? Auch hier geht das sehr einfach – man muss nur wissen, wo man nachsehen muss:
- Im Ordner System > Library > CoreServices findet man etwa Einträge von File Sync, Finder oder Dock und anderen.
- An die Symbole aus den Systemeinstellungen kommt man unter System > Library > PreferencePanes.
- In der Datei CoreType.bundles (unter System > Library > CoreServices) finden sich zahlreiche Icon-Dateien, die vom System in den diversen Dialogen benutzt werden (die Grafik links oben stammt etwa aus diesem Verzeichnis). Um die Dateien angezeigt zu bekommen, klickt man CoreType.bundles mit der rechten Maustaste an, wählt Paketinhalt zeigen und klickt sich zu Contents > Resources vor.
Die .icns-Dateien können direkt in Vorschau geöffnet, im gewünschten Format gespeichert und in eigene Dokumente übernommen werden. Bei den anderen Einträgen geht man so vor, wie ich es früher schon einmal erläutert habe: Man markiert das entsprechende Programm im Finder, kopiert es mit ⌘C und fügt es in der Vorschau mit ⌘N als neues Bild ein.
1 Kommentar |