Kleinigkeiten in Mavericks (1)

Donnerstag, 21. November 2013, 0.03 Uhr

Das Update von Mountain Lion auf Mavericks halte ich im Großen & Ganzen für gelungen. Es gibt für mich zwar kein „Das muss ich unbedingt haben“-Feature, aber eine Fülle von Verbesserungen und Änderungen, die die Arbeit mit dem System noch etwas leichter und flüssiger machen. Manches hat Apple allerdings auch verschlimmbessert. Zum Beispiel bei der „Vorschau“. Hier konnte man bis Mavericks mit der Standard-Tastenkombi ⌘< zwischen geöffneten Fenstern des Programms wechseln. Seit Mavericks geht das nicht mehr. Nun wird über diese eigentlich systemweit gültige Tastenkombination die Symbolleiste ein- und ausgeblendet. Weiß der Geier, was sich Apple dabei gedacht hat.
Vielleicht ist diese Anmerkung der Beginn einer Reihe, daher die (1) im Titel ;-).

2 Kommentare

Mein Mavericks-Buch ist erschienen

Mittwoch, 20. November 2013, 15.24 Uhr

Damaschke Mac für Ein- und Umsteiger MavericksGegen Ende des Jahres geht es Schlag auf Schlag ;-). Erst kam das iTunes/iCloud-Buch (O’Reilly), dann das zum iPhone 5s und 5c (Smartbooks/d.punkt) und jetzt ist mein Mavericks-Buch erschienen: Der Mac für Ein- und Umsteiger. Das Buch ist durchgehend farbig und hat 347 Seiten.

Wie schon an anderer Stelle erwähnt hat Pearson zum Jahresbeginn 2013 sein Computerbuch-Programm kurzerhand und ziemlich Knall auf Fall eingestellt, weshalb dieses Buch nun im Amac-Buch Verlag erscheint. Das hat Vorteile für die Leser, denn bei Amac erscheint ein Buch nicht nur auf Papier, sondern gleichzeitig auch als E-Pub und PDF – und zwar zu zivilen Preisen. Die gedruckte Ausgabe kostet 19,95 Euro, die digitalen Ausgaben beim Verlag je 4,99 Euro. Die die Kindle-Version kostet aktuell 3,60 Euro. Der Clou: Wer das gedruckte Buch kauft, der findet im Buch einen Code, mit dem sich wahlweise entweder eine E-Pub- oder PDF-Version herunterladen lässt.

Keine Kommentare

iBooks für OS X

Montag, 18. November 2013, 16.14 Uhr

So erfreulich es ist, dass Mavericks mit iBooks endlich einen guten Reader für ePub-Dateien bietet und so begrüßenswert der Ansatz, elektronische Bücher samt iBookstore aus iTunes zu entfernen und das Programm endlich ein wenig zu verschlanken: So ärgerlich ist die Umsetzung. Denn anders als in der iTunes-Mediathek ist es nun nicht mehr möglich, die Metadaten der Bücher zu ändern – man ist hier vollständig auf das angewiesen, was die Anbieter ihren Büchern mit auf den Weg geben. Und das ist leider nur zu oft schlampig und indiskutabel.

Miese Metadaten
Uneinheitliche Schreibweisen bei Autorennamen sind da ebenso die Regel wie blödsinnige Titel. Wenn etwa ein Verlag die Sprache des Buches (Yellow Submarine (English)) oder den Namen des Autors (E.O. Wilsons′s Life on Earth – obendrein mit einem Minutenzeichen statt Apostroph) als Titelbestandteil einsetzt, dann nervt mich das genau so wie die Unart, einen vollen Serientitel (Perry Rhodan Neo: 3. … ) jedem Titel voranzusetzen und damit den begrenzten Raum der Titelanzeige mit sinnlosen Informationen zu verstopfen.

Bislang ließen sich vermurkste Metadaten problemlos korrigieren. Jetzt ist das nicht mehr möglich, weil die Verwaltung der E-Book von iTunes komplett an iBooks übergeben wurde.

Das Problem verschärft sich, wenn Bücher aus anderen Quellen oder PDF-Dateien in iBooks importiert werden; hier herrscht in den Metadaten nur allzuoft ein unbrauchbarer Wildwuchs – falls überhaupt welche vorhanden sind. In meiner Bibliothek befinden sich aktuell zum Beispiel 41 Bücher mit dem Vermerk „Nicht kategorisiert“ und 23 Titel „Ohne Autor“. Das würde ich gern ändern. Kann es aber nicht.

Unbrauchbare Sortierung
Da man die Metadaten nicht korrigieren und den eignen Vorstellungen anpassen kann, muss man auch mit Apples bescheuerter Idee leben, bei der Sortierung nach Autoren als erstes Kriterium ausgerechnet den Vornamen zu nehmen oder bei einer Suche in der Autorenansicht auch immer den sinnlosen Eintrag „Ohne Autor“ anzuzeigen. Dass die von den Anbietern oder Apple benutzten Kategorien nicht die Kategorien sind, nach denen ich meine Bücher sortieren möchte, nehme ich da nur noch achselzuckend zur Kenntnis.

Wo sind die Dateien?
Aber Apple versteckt nicht nur die Metadaten, sondern auch die Dateien selbst. Wohl damit niemand auf die Idee kommt, die fehlenden/falschen Daten direkt in den Dateien nachzutragen oder zu korrigieren. Den sonst üblichen Befehl Im Finder zeigen sucht man bei iBooks vergeblich.

Wer ein wenig auf der Platte herumstöbert, findet die Dateien übrigens irgendwann. Nämlich in der Benutzer-Library unter Containers > com.apple.BKAgentService > Data > Documents > iBooks > Books.

Dort liegen die ePub-Dateien allerdings unter kryptischen Namen wie 574397112.epub oder 592397918.epub. Da nicht wirklich klar ist, wie iBooks die Metadaten eigentlich verwaltet, sollte man sich davor hüten, hier direkt in die Dateien einzugreifen. Statt dessen zieht man eine Datei, deren Daten geändert werden sollen, aus iBooks (nicht aus dem Verzeichnis!) auf den Desktop und öffnet sie in einem geeigneten Editor. Nach der Anpassung kann man die Datei speichern und erneut in iBooks importieren. Falls alles geklappt hat, kann man den ursprünglichen Titel löschen.

(Disclaimer: ich habe das nicht ausprobiert und weiß nicht, was mit Titeln geschieht, die man im iBookstore gekauft hat. Aber da eh nur mit Kopien der Originaldateien gearbeitet wird, halte ich das Risiko für überschaubar.)

Fazit
In seiner aktuellen Form ist iBooks ein gutes Programm zur Anzeige von eBooks auf dem Mac: mehr allerdings nicht. Wenn man nur eine Handvoll Titel verwaltet und sich brav auf Käufe im iBookstore beschränkt, dann mögen die eklatanten Mängel hinnehmbar sein (obwohl es auch dann drunter und drüber geht). Wer allerdings von einem E-Book-Reader mehr erwartet, der stößt bei iBooks sehr schnell an die Grenzen des Zumutbaren.

Da bleibt, wie so oft in letzter Zeit, nur die Hoffnung, dass Apple hier noch nachbessert.

2 Kommentare

Mein Buch zum iPhone 5s/5c ist erschienen

Freitag, 8. November 2013, 11.54 Uhr

Mein Buch zum neuen iPhone 5s/5c mit iOS 7 ist erschienen und kann ab sofort bestellt werden. Da der Pearson-Verlag (bei dem meine Bücher bislang erschienen sind) keine Computer-Bücher mehr produziert, erscheint das neue iPhone-Buch bei Smartbooks/dpunkt.

2 Kommentare

Vorschau öffnet DOC- und Pages-Dateien

Mittwoch, 6. November 2013, 14.54 Uhr

Man lernt doch nie aus: Unter Mavericks* kann Vorschau nicht nur PDF, Bilder und Fotos öffnen, sondern auch DOC- und Pages-Dateien. Die Dateien lassen sich zwar nicht bearbeiten, aber problemlos einsehen und als PDF speichern.

* Ich habe aktuell keine Möglichkeit, das unter früheren OS X-Versionen zu testen, glaube aber, dass das mit Mavericks eingeführt wurde.

2 Kommentare

Spotlight findet auch Dateien in ZIP-Archiven

Sonntag, 20. Oktober 2013, 15.22 Uhr

Man lernt doch nie aus: Heute habe ich zum ersten Mal bemerkt, dass Spotlight Dateien auch in ZIP-Archiven findet. Ich war auf der Suche nach einer bestimmten Datei, von der ich zwar den Namen wusste, aber keine Ahnung hatte, ob ich sie überhaupt noch auf dem Rechner hatte. Spotlight zeigte mir als einzigen Treffern eine ZIP-Datei in den Untiefen meines Systems, da wo ich den ganzen Kram hingeschoben habe, den ich irgendwann mal aufräumen und durchsehen wollte. Ich hielt das erst für einen Fehler, entpackte das Archiv aber doch. Und siehe da: Die gesuchte Datei war tatsächlich Bestandteil des ZIP-Archivs.

Keine Kommentare

Das Buch zu iTunes und iCloud

Sonntag, 18. August 2013, 9.01 Uhr

Am 28. August soll mein Buch zu iTunes und iCloud erscheinen. Nachdem der Pearson-Verlag seit Anfang des Jahres keine IT-Bücher mehr produziert und die Imprints Markt+Technik und Addison-Wesley vollständig eingestellt hat, erscheint das Buch bei O’Reilly.

Keine Kommentare

Ereignisse in der Seitenleiste von iPhoto

Freitag, 8. Februar 2013, 16.07 Uhr

Schauen Sie sich einmal diese beiden Ausschnitte aus der Seitenleiste von iPhoto ’11 (Version 9.4.2) an (es handelt sich beide Mal um dieselbe iPhoto-Mediathek):

Screenshot Seitenleiste iPhoto 11 Ereignisse

Seltsam, oder? Rechts werden die Ereignisse in der Seitenleiste aufgeführt – was etwa das Verschieben von Bildern zwischen Ereignissen ungemein erleichtert – links nicht. Zwischen diesen beiden Screenshots liegen zwei Befehle: Ablage > Mediathek in Aperture öffnen und Ablage > Mediathek in iPhoto öffnen.

Denn das ist der Trick: erst, wenn eine iPhoto-Mediathek einmal in Aperture geöffnet wurde, werden die Ereignisse in iPhoto in der Seitenleiste aufgeführt. Warum das standardmäßig nicht so ist und iPhoto keine Möglichkeit bietet, die Seitenleiste entsprechend zu konfigurieren, ist eines der vielen Geheimnisse von Apple.

5 Kommentare

Wenn’s schnell gehen muss …

Freitag, 8. Februar 2013, 16.07 Uhr

… dann wird bei Apple ganz genauso geschlampt wie bei anderen Firmen auch. Mit folgender Dialogbox informiert einen Safari über das aktuelle Notfallupdate des Flash-Players:

Apple Safari Dialogbox Flash

Die Beschriftung der Tasten ist kompletter Murks: Eine Statusmeldung („Flash wird geladen…“) statt einer Aktion („Flash laden“), ein „OK“, wo ein „Abbrechen“ hingehört. Ts.

1 Kommentar

Klickeradoms

Samstag, 26. Januar 2013, 14.28 Uhr

So sieht das aus, wenn einem das iPhone 5 aus ca. 1 Meter Höhe mit dem Display auf einen Steinfußboden knallt:

iPhone 5 Display gebrochen Splitter

Update 28.1.: Apple tauscht ein derart demoliertes iPhone 5 für 229,- gegen ein neues iPhone bzw. aufbereitetes Gebrauchtgerät aus. Nicht nur, weil der Display-Austausch eine etwas fummelige Angelegenheit ist, sondern auch, weil bei einem solchen Sturz mehr kaputt gegangen sein kann, als es auf den ersten Blick den Anschein haben kann.

3 Kommentare