29. November 2011, 21.56 Uhr | Giesbert Damaschke
Heute wollte ich in iTunes eine intelligente Wiedergabeliste für bisher nicht gehörte Podcasts anlegen, die kürzer als fünf Minuten sind – und bin an dieser doch eher simplen Aufgabe schier verzweifelt. Grund: Ich habe das Kriterium „Dauer“ nicht gefunden, das gibt es in iTunes 10.5 nämlich nicht mehr. Dafür bietet iTunes ab 10.5.1 das Kriterium „iCloud-Status“, mit dem man hierzulande herzlich wenig anfangen kann. Nach kurzer Verärgerung über das Verschwinden dieses Punktes habe ich die Liste noch einmal genau studiert und bin dann ganz am Ende fündig geworden. Dort findet sich „Zeit“. Und siehe da – dieses Kriterium bietet die Optionen, die man von „Dauer“ kennt.
Diese eher unsinnige Änderung hat Apple wohl mit iTunes 10.5 eingeführt, bei iTunes 10.0 gibt es noch den Punkt „Dauer“ (hier ausnahmsweise einmal ein Windows-XP-Screenshot, auf meinen Macs läuft überall iTunes 10.5 bzw. 10.5.1):

Bei iTunes 10.0 (links) gab es den Punkt „Dauer“ als mögliches Kriterien intelligenter Wiedergabelisten. Ab 10.5 ist das Kriterium „Zeit“ an seine Stelle getreten (rechts).
(Was bei einem iTunes-Update mit Wiedergabelisten passiert, die mit „Dauer“ arbeiten, habe ich aktuell noch nicht ausprobiert.)
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18. November 2011, 14.01 Uhr | Giesbert Damaschke
Bis zu iOS 5 galt das, was Mac & i in der aktuellen Ausgabe 4/2011 auf S. 26 als selbstverständliches Basiswissen wohl nicht mehr überprüft und einfach mal hingeschrieben hat:
Kein iPhone ohne Apple-ID: Sie ist essentiell für die Erstaktivierung.
Aber wie das so geht mit scheinbar ewigen Wahrheiten – manchmal stimmen sie einfach nicht mehr: Ab iOS 5 benötigt man für die Inbetriebnahme und Aktivierung des iPhones nicht nur keinen Computer und kein iTunes, sondern auch keine Apple-ID mehr. Man kann ein iPhone direkt nach dem Auspacken einschalten, konfigurieren und aktivieren, ohne auch nur einmal eine Apple-ID eingeben zu müssen.
Zwar fragt iOS 5 bei der Konfiguration nach einer Apple-ID, doch diese Abfrage lässt sich mit einem Tipp auf „Weiter“ überspringen.
Was man allerdings beim iPhone zwingend für die Aktivierung benötigt, ist eine SIM-Karte. Aber das ist wohl kein Problem.

Konfiguration und Aktivierung des iPhones mit iOS 5: Die Abfrage der Apple-ID kann problemlos übersprungen werden, allerdings benötigt man eine gültige, entsperrte SIM-Karte.
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7. November 2011, 19.13 Uhr | Giesbert Damaschke
Das „Versionen“-Feature von Lion ist eine feine Sache. Doch was ist, wenn man eine bestimmte oder gleich alle bisher gespeicherten Version(en) endgültig löschen möchte? Ganz einfach:

Eine Version löschen: Klicken Sie in der Versionen-Übersicht auf den Dateinamen und wählen Sie „Diese Version löschen“.

Alle gespeicherten Versionen löschen: Drücken Sie auf die alt-Taste, wird aus „Diese Version …“ „Alte Versionen löschen“. Nach einer Sicherheitsabfrage werden die Version(en) endgültig gelöscht.
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31. Oktober 2011, 11.31 Uhr | Giesbert Damaschke
Die New York Times hat Mona Simpsons bewegenden Abschied von ihrem Bruder gedruckt:
A Sister’s Eulogy for Steve Jobs
Mona Simpson is a novelist and a professor of English at the University of California, Los Angeles. She delivered this eulogy for her brother, Steve Jobs, on Oct. 16 at his memorial service at the Memorial Church of Stanford University.
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26. Oktober 2011, 23.55 Uhr | Giesbert Damaschke
Beim Start des iBookstore waren sämtliche Inhalte im Store DRM-verseucht. Man konnte die Ebooks ausschließlich mit iBooks auf iOS-Geräten lesen, es war nicht möglich, Passagen zu kopieren, um sie etwa in einem Text zu zitieren. Das galt auch für die Bücher, die Apple vom Project Gutenberg übernommen hatte, was sich nun allerdings nicht so ganz mit dem offenen Charakter des Projekts vereinbaren ließ. Das hat man wohl auch bei Apple eingesehen und kurz nach dem Start des iBookstores die Gutenberg-Bestände ohne DRM angeboten. Kommerzielle Bücher von Verlagen wurden allerdings nach wie vor mit DRM versehen.
Doch das scheint sich inzwischen geändert zu haben. Denn „Perry Rhodan Neo 2: Utopie Terrania“ ist ein kommerzielles Ebook – ohne DRM. Man kann in iBooks Bereiche markieren, man kann die Epub-Datei auch etwa in Calibre öffnen, nach Mobi konvertieren und auf einem Kindle lesen.

Gekauft vs. Geschützt: Nicht alle kommerziellen Bücher im iBookstore sind DRM-verseucht.
In iTunes gilt ein Ebook ohne DRM als „Gekauftes Buch“, während ein DRM-verseuchtes Exemplar als „Geschütztes Buch“ ausgewiesen wird. Leider scheint es vor dem Kauf/Download eines Titels keine Möglichkeit zu geben, etwas über den DRM-Status eines Buches zu erfahren.
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24. Oktober 2011, 17.09 Uhr | Giesbert Damaschke
Für das Hyperland-Blog des ZDF habe ich eine kleinen Beitrag zu „10 Jahre iPod“ geschrieben. Es sollte nicht die übliche Jubelarie zum Jubiläum werden, also habe ich meinen eigenen Weg zum iPod als Blaupause benutzt – von „Was soll denn der Quatsch?“ zu „Ist das einfach & bequem!“:
iPod: Zehn Jahre sind genug
Als Steve Jobs vor zehn Jahren den ersten iPod präsentierte, da zeigte er sich, wie bei jeder Produktvorstellung, hellauf begeistert von seinem jüngsten Produkt. Die Reaktionen waren allerdings gemischt. Während Mac-Anwender in die Begeisterung einstimmten, reagierten PC-Nutzer eher mit Achselzucken. Ein MP3-Player war nichts Neues, der iPod kostete satte 520 Euro, funktionierte nur mit einem Mac und setzte zwingend iTunes voraus. Also, was soll’s?
Hier geht’s weiter …
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17. Oktober 2011, 23.15 Uhr | Giesbert Damaschke
Ich komme selten am Apple Store vorbei, aber heute abend konnte ich im Vorbeigehen kurz ein Foto des überlebensgroßen Steve-Jobs-Portraits aus Post Its machen:

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6. Oktober 2011, 19.51 Uhr | Giesbert Damaschke
Als Autor bekommt man das zuletzt mit: Mein Lion-Buch ist pünktlich Ende September erschienen, meine Belegexemplare haben mich erst heute erreicht:

Das Buch stellt OS X Lion in 16 Kapiteln auf 320 Seiten ausführlich vor und kostet 19,95 Euro. (Versandkostenfrei bei Amazon bestellen
.)
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25. September 2011, 15.32 Uhr | Giesbert Damaschke
Die Rechtschreibkorrektur von Textprogrammen bietet durch absurde Korrekturvorschläge immer mal wieder zu Anlass zur Erheiterung, bei Pages führt dies allerdings häufiger zur Verägerung, hat Apple hier doch ziemlich geschlampt. Zwei kleine Beispiel, über die ich immer wieder stolpere.
Die Wörtchen „oder“ und „aber“ werden von Pages nach dem ersten Vokal getrennt, also „o- der“ und „a- aber“:

Nun kann man zwar ein falsch getrenntes Wort von der Silbentrennung ausnehmen (rechter Mausklick auf das Wort, „Ohne Silbentrennung“), was zum Beispiel mit „iPhone“ klappt (das Pages ansonsten „i- Phone“ trennt), aber das geht mit „oder“ und „aber“ nicht. Ärgerlich.
Ärgerlich ist auch, wenn Pages seine eigenen Korrekturen nicht erkennt. So wird die Abkürzung „bzw.“ als Fehler markiert. Als Korrektur wird, genau: „bzw.“ vorgeschlagen:

Übernimmt man diese Pseudokorrektur, steht im Text dann „bzw..“. Löscht man den letzten, überschüssigen Punkt, sieht Pages prompt wieder rot.
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19. September 2011, 0.50 Uhr | Giesbert Damaschke
Da mein WLAN derzeit nicht verfügbar ist, bin ich seit Jahren erstmals wieder mit einer Kabelverbindung online. Da musste ich für einen Moment überlegen, wie das eigentlich geht. Nämlich so:
- Den Mac mit Netzwerkkabel an das DSL-Modem anschließen und „Systemeinstellungen > Netzwerk“ wählen.
- „Ethernet“ in der Seitenleiste anklicken und bei „IPv4 konfigurieren“ den Eintrag „PPoE-Dienst erstellen“ wählen.
- Einen Namen für den neuen Dienst eingeben, Accountdaten eintragen. Fertig.

PPoE-Verbindungen werden im WLAN-Zeitalter nur noch selten gebraucht. Aber wenn, sind sie schnell eingerichtet.
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