Sonntag, 25. November 2012, 21.52 Uhr
Hier ist es in den letzten Wochen, ach was Monaten doch eher ruhig. Der Grund: ich war mit anderen umfangreichen Projekten beschäftigt:
Da ich das eigentlich geplante Buch zu iCloud aus Zeitgründen an einen Kollegen abgegeben habe, hoffe sehr, dass ich in Zukunft diesem Blog etwas mehr Zeit widmen kann.
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Montag, 29. Oktober 2012, 0.19 Uhr
Eine der Funktionen, die ich selten benutze, aber bei denen ich sehr froh bin, dass sie verfügbar sind, ist die Möglichkeit, jedem Menübefehl in jedem Programm ein Tastenkürzel zuweisen zu können.
Konkretes Beispiel: Das (nebenbei: großartige) Schreibprogramm Scrivener erlaubt es zwar, einen Hyperlink in ein Dokument einzufügen aber für dieses Kommando („Edit > Add Link“) gibt es kein Tastenkürzel, was bei der täglichen Arbeit doch eher lästig ist. Also habe ich da ein eigenes Tastenkürzel definiert – ab sofort sorgt die Tastenkombi ⌃⌥⌘L dafür, dass der entsprechende Dialog geöffnet wird.
An diesem Beispiel lässt sich recht gut zeigen, wie die Definition eigener Tastenkürzel funktioniert. Also: Zuerst habe ich mir notiert, wie der Menübefehl heißt, dem ich ein Kürzel zuweisen möchte. In diesem Fall heißt er „Add Link…“. Obacht: die drei Punkte sind wichtig, der Menübefehl muss später exakt so eingegeben werden, wie er im Menü eines Programms auftaucht. Bei den drei Punkten handelt es sich um eine Ellipse, die man mit der Tastenkombi ⌥. eingibt. Es muss auch nicht der komplette Weg zum Befehl – also in diesem Beispiel „Edit > Add Link…“ –, sondern nur der Befehl selbst aufgeführt werden.
Anschließend habe ich „ > Systemeinstellungen > Tastatur“ aufgerufen, und dort „Tastaturkurzbefehle“ gewählt. Hier habe ich den Punkt „Programmkurzbefehle“ angeklickt und über das Pluszeichen den Dialog für ein neue Tastenkürzel aufgerufen.
Über „Programm“ wird eine Liste aller installierten Programme aufgerufen, dort habe ich „Scrivener“ gewählt, unter „Menü“ den Befehl „Add Link…“ eingetragen. Anschließend habe ich in das Feld „Tastaturkurzbefehl“ geklickt und das gewünschte Kürzel ⌃⌥⌘L gedrückt. Nach einem Klick auf „Hinzufügen“ war das Kürzel in Scrivener sofort aktiv.

Jedem Menüpunkt in jedem OS-X-Programm lässt sich ein eigenes Tastenkürzel zuweisen.
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Sonntag, 30. September 2012, 22.50 Uhr
Es gibt einen wirklich saublöden Bug in Mountain Lion, der eine nützliche Funktionen von OS X leider komplett ruiniert.
Lässt man sich im Finder die Informationen zu einer Datei anzeigen (entweder über „Ablage > Informationen“ oder einfach mit ⌘I), dann erhält man im Abschnitt „Weitere Informationen“ allerlei nützliche Informationen zur aktuellen Datei. Bei einem Foto etwa einen Ausschnitt der Metadaten, bei einem Ordner das Datum, an dem er zuletzt geöffnet wurde, bei Downloads aus dem Netz die Quelle der Datei und so weiter und so fort. Bei einer PDF-Datei sieht das etwa so aus:

Sieht doch gut aus. Wenn man nun allerdings das Info-Fenster schließt und die Informationen erneut aufruft, dann bleiben die „Weiteren Informationen“ leer:

Das betrifft sämtliche Einträge im Finder, also alle Dateien und Ordner.
Mir ist das schon unter Lion aufgefallen, aber da schien dieser Fehler nur sporadisch aufzutreten. Seit Mountain Lion taucht er permament auf.
Einzige Möglichkeit, die Informationen erneut anzeigen zu lassen: Datei umbenennen oder kopieren.
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Dienstag, 25. September 2012, 15.42 Uhr
Mit iOS 6 hat Apple dem iPhone Umlauttasten spendiert, „ä“, „ö“ und „ü“ bekommen also eigene Tasten und müssen nicht mehr über die mehrfach belegten Vokale eingegeben werden. Dadurch werden die Tasten allerdings etwas schmaler. Wer die bisherige Tastatur gewohnt ist, wird sich anfangs häufiger vertippen.
Doch keine Sorge, die Umlaute lassen sich aus- und einblenden. Die Option ist ein wenig versteckt, aber es gibt ja Twitter: Nach einer kurzen Frage hatte ich gleich mehrere Hinweise und Antworten, die ich natürlich niemanden vorenthalten will.

Die deutsche Tastatur mit Umlauttasten wird als eigene Tastatur verwaltet, die gezielt (de)aktiviert werden kann. Dazu wählt man „Einstellungen > Allgemein > Tastatur > Tastaturen“ und tippt dort auf „Deutsch (Deutschland)“.
Nun kann man verschiedene Varianten der deutschen Tastatur aktivieren. Wird nur „Deutsch“ eingeschaltet, erhält man die Tastatur mit Umlauttasten, wählt man nur „QWERZ“ zeigt sich die gewohnte Tastatur.
Aktiviert man sowohl „Deutsch“ als auch „QWERZ“ (oder was auch immer) wird in die Tastatur die vertraute Weltkugel eingeblendet, über die man zwischen den beiden Belegungen wechseln kann.
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Sonntag, 23. September 2012, 13.22 Uhr
Apples neue Karten-App muss derzeit ja sehr viel Prügel einstecken (und wohl auch zurecht), wobei besonders die 3D-Darstellung immer wieder kritisiert wird. Auch das zurecht. Aber wenn sie funktioniert, dann ist sie geradezu beängstigend gut. Das ist mein Büro in der neuen Karten-App auf dem iPad 2. Die Darstellung lässt sich völlig fließend zoomen und drehen, man kann sich in ihr tatsächlich wie in einem 3D-Modell bewegen. Wegen der Baustelle kann ich auch ungefähr abschätzen, wie alt die Fotos sind: höchstens vier, fünf Wochen.



Wenn eine kostenlose Mainstream-Lösung derartiges zu bieten hat – dann mag man ja gar nicht mehr darüber nachdenken, welche Einblicke Militär und Geheimdienste bekommen können.
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Donnerstag, 20. September 2012, 1.42 Uhr

Das heute veröffentlichte Update von iOS scheint (mal wieder) Probleme mit WLANs zu haben. Nach dem Update weigerte sich mein iPhone, sich mit meinem heimischen WLAN zu verbinden. Statt dessen erschien ein typischer Anmelden-Dialog, wie an ihn von der Einwahl in einen T-Mobile-Hotspot kennt. Aufgerufen wurde eine Webseite bei Apple, die allerdings nur eine 404er-Fehlermeldung produzierte.
Nach einer kurzen Recherche stellte ich fest, dass ich bei weitem nicht der einzige bin, bei dem dieses Problem auftaucht.
Glücklicherweise stieß ich auch auf einen Workaround: Man muss für das entsprechende WLAN die automatische Verbindung aktivieren, dann verbindet sich iOS 6 problemlos und bleibt auch verbunden.
Dazu ruft man „Einstellungen > WLAN“ auf, tippt auf den blauen Pfeil rechts neben dem Namen des gewünschten WLANs und aktiviert dort den Schalter „Autom. verbinden“.
Update 1.54: Das Problem sorgt gerade für einen Schwall an Kommentaren im verlinkten Forum. Es sieht so aus, als sei das Problem von allein gekommen (ich habe das Update heute um 19.05 oder so installiert und den Fehler erst vorhin bemerkt) und auch wieder von allein gegangen. Angeblich, so rumort es da bei MacRumors, soll der Fehler auf Apples Seite behoben worden sein. Schön und gut. Bleibt nur die Frage, was zum Geier mein iPhone auf den Apple-Servern will, wenn es sich mit meinem heimischen Router verbinden soll? Welche Daten werden da eigentlich zwischen Apple und meinem iPhone ausgetauscht?
Update 10.45: Inzwischen hat sich die Sache wohl geklärt. Sobald sich das iPhone in ein WLAN einloggt, fordert es testweise eine Seite bei Apple an, um herauszubekommen, ob das WLAN ein Login erfordert oder nicht. Diese Testseite war für einige Zeit bei Apple nicht erreichbar. Ergebnis: Das iPhone blendet den von Hotspots gewohnten „Anmelden“-Dialog ein und zeigt die vermeintliche Anmelde-Seite, in diesem Fall also die 404er-Fehlermeldung bei Apple.
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Samstag, 28. Juli 2012, 15.51 Uhr
Ich:
Einen Text zu diktieren, ohne ihn zu sehen und korrigieren zu können, ist gar nicht so einfach.
Mountain Lions Diktatfunktion:
Einen Text zu diktieren, ohne ihn zu singen und kopieren zu können, ist ganz einfach.
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Freitag, 27. Juli 2012, 12.33 Uhr
Da zahlt Apple eine Menge Geld für seine Anwälte. Und dann setzen die eine Patentschrift mit so einem Tippfehler auf Seite 3 auf:

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Donnerstag, 26. Juli 2012, 21.47 Uhr

Wer mich mal live & in Farbe sehen möchte, der kann sich bei Video2Brain einige Ausschnitte aus meinem neuen Video-Training „Mein erstes iPad“ ansehen. Online ist das 7 Stunden dauernde Video-Training zum iPad bereits verfügbar, auf DVD erscheint es im August.
Die Aufnahmen wurden vom 25. bis 30. Juni in Graz gemacht. Das war eine sehr anstrengende, aber auch sehr informative und anregende Woche. Ich hätte nie gedacht, das Video-Aufnahmen einen derart schlauchen können.
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Dienstag, 24. Juli 2012, 23.19 Uhr
Heute hat das OLG Düsseldorf sein Urteil im Streit zwischen Apple und Samsung veröffentlicht. Es geht um die Frage, ob Samsungs Galaxy Tab 10.1 N und Galaxy Tab 7.7 Apples Geschmacksmuster verletzt. Aus diesem Anlass habe ich für ZDF/Hyperland einen kleinen Artikel zum Thema geschrieben: Mobilfunk: Kampf bis aufs Messer.
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