Macs in Movies (3)
Sonntag, 22. Juli 2007, 19.20 Uhr | Giesbert Damaschke
Teil 3 einer Serie über das Auftauchen von Mac, iPod und Co. in Filmen und TV-Serien (Teil 1, Teil 2).
In vielen Filmen hat man den Eindruck, dass man einen Mac gewählt hat, weil er durch sein elegantes Design den Gesamteindruck einer Szene abrundet. Aber das muss nicht sein, manchmal strengt man sich deutlich an, den Computer, den das Drehbuch vorschreibt, möglichst neutral zu filmen.
Etwa in Silent Hill. In dem Horror-Film aus dem Jahr 2006 wird nur ein einziges Mal ein Computer gezeigt, ein Notebook, bei dem man allenfalls ahnen kann, dass es sich um einen Mac handelt:
((Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt))
Ist das nun ein Powerbook, an dem Christopher Da Silva (Sean Bean) versucht, den Aufenthaltsort seiner Frau zu rekonstruieren, oder nicht?
Der typische Apfel ist so gut wie nicht zu erkennen. Aber die Kamere zeigt uns auch einmal den Desktop des Notebooks – und damit sind alle Zweifel behoben:
((Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt))
Klare Sache – so sieht Safari auf dem Mac OS X-Desktop aus.
Apple soll, so wird kolportiert, die Vorliebe Hollywoods für die Produkte des Hauses zwar mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen, aber nicht dafür zahlen. Das mag stimmen oder auch nicht, würde aber das seltsame Auftauchen eines iMac in Nochnoy dozor / Wächter der Nacht erklären.
Der russische Vampir-Film, der 2004 für einigeFurore sorgte, geizt nicht mit Product-Placement und lässt keine Gelegenheit aus, ein Logo ins rechte Bild zu rücken. Nur einmal, da hat man die Logos peinlich genau überklebt, ganz gleich, wie albern und unnatürlich das aussieht – sollte am Ende die Bezahlung nicht gestimmt haben?
((Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt))
Da hilft kein Post-It an ungewöhnlicher Stelle – ein iMac ist ein iMac ist ein iMac.
Es gibt natürlich auch Filme, in denen Computer überhaupt keine Rolle spielen. Doch selbst dann stößt man noch auf einen Mac. Etwa in der hübschen Highschool-Komödie Mean Girls, der hierzulande 2004 unter dem reichlich albernen Titel »Girlsclub – Vorsicht, bissig!« in die Kinos kam.
In diesem Film sieht man gegen Ende in einer flüssigen Montage, wie sich die verschiedenen Protagonisten für den Abschlussball einkleiden. Dabei schwenkt die Kamera auch einmal durch das Zimer von Damien (Daniel Franzese):
((Bild aus urheberrechtlichen Gründen entfernt))
Den sieht man nicht oft: Ein Apple eMac in »Mean Girls«









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