Liebe Webdesigner, bitte verzichtet auf Mobilversionen eurer Webseiten. Danke.

Sonntag, 2. Dezember 2012, 16.03 Uhr

Schon seit längerer Zeit greift die Unsitte um sich, dass Webseiten automatisch erkennen, wenn sie von einem iOS-Gerät aufgerufen werden, worauf sich das Design der Webseite ändert. Angeblich, damit die Seite auf dem iPhone besonders gut angezeigt wird. Doch leider ist das Gegenteil der Fall, in der Regel sind die normalen Webseiten sehr viel besser lesbar als diese gut gemeinten, aber vermurksten, angeblich optimierten Seiten.

Denn die haben einen großen Nachteil: sie sind nicht mehr skalierbar. Das hat zur Folge, dass sich kleiner Text mitunter schwer lesen und auf Bildern kaum etwas erkennen lässt. Das probate Mittel, Inhalte einer Webseite im Bedarfsfall einfach heranzuzoomen, wird von den angeblich optimierten Seiten ja unterbunden. Möchte man ein Bild oder eine Grafik etwas genauer betrachten, als es die Macher der Seiten vorgesehen haben, muss man sie speichern und in der Fotos-App öffnen – hier kann man dann wieder zoomen.

Also, liebe Webdesigner: bitte verzichtet auf die Mobilversionen von Webseiten. Und baut von Anfang an Seiten, die auf allen Endgeräten korrekt angzeigt werden. So war das mit dem Web übrigens ursprünglich mal gedacht. Und wenn es gar nicht anders geht, dann schaltet wenigstens die Skalierung nicht aus. Danke.

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2 Kommentare zu Liebe Webdesigner, bitte verzichtet auf Mobilversionen eurer Webseiten. Danke.

Manfred schreibt:
16. März 2013, 19.30 Uhr

Heyho… :-) Das passiert aber nur wenn man etwas vermurkst hat und den Zoom auf einem mobilen Endegrät explizit per Metatag unterbindet. Wenn man die Responsive Variante einer Webseite ordentlich macht funktioniert auch der Zoom ohne Probleme ;-)

Andreas schreibt:
18. September 2013, 6.41 Uhr

Ich denke der Hinweis ist angebracht, denn nur wer als Webdesigner mehr kann als einen Baukasten bedienen, der ist für solche Hinweise dankbar und wird dieses beherzigen.
Schließlich gibt es viele Mobilgeräte mit unterschiedlichen Auflösungen, und ich glaube kaum dass jemand alle Möglichkeiten an Geräten oder mit Zusatzsoftware im Vorfeld testet.

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