Mein Yosemite-Buch ist da

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11.08 Uhr

Cover Der Mac für Ein- und Umsteiger von Giesbert Damaschke, Yosemite-AusgabeGerade noch rechtzeitig zu Weihnachten ist die Überarbeitung meines Mac-Buchs fertig geworden und bereits als E-Book im iBooks Store zu haben: Der Mac für Ein- und Umsteiger. OS X Yosemite Grundlagen einfach und verständlich. – Die gedruckte Ausgabe kommt dann Mitte Januar 2015.

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Fenster maximieren in Yosemite

Dienstag, 9. Dezember 2014, 8.12 Uhr

Mit Yosemite hat Apple das Verhalten des grünen „Maximieren“-Buttons geändert. In früheren Versionen wurde mit einem Klick darauf ein Fenster in der Regel bildschirmfüllend dargestellt, wobei Dock und Menüleiste erhalten blieben. Beim Finder und einigen anderen Programmen sah die Sache aber anders aus, da wurde ein Fenster zwar in der Vertikalen maximal aufgezogen, aber durchaus nicht in der Horizontalen. Seit Yosemite sorgt ein Klick nun dafür, dass ein Fenster immer im Vollbild erscheint*, also ohne Dock und Menüleiste und als eigener Space. Doch die alte Funktionalität ist immer noch abrufbar: Klicken Sie dazu doppelt auf die Titelleiste eines Fensters oder halten Sie beim Klick auf den grünen Button die alt-Taste gedrückt.


* Vorausgesetzt, die App unterstützt diese Funktion korrekt, was nicht immer der Fall ist.

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Mein Buch mit iOS-Tipps ist erschienen

Dienstag, 9. Dezember 2014, 7.26 Uhr

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk zum iPhone oder iPad sucht – hier ist es: Meine 350 besten iPhone & iPad Tipps: Alle Tipps und Tricks zu iOS 8. Das Buch ist auch als E-Book bei Amazon und bei im iBooks Store von Apple erschienen. Dort hat der Verlag das Material auf eine iPhone- und eine iPad-Version aufgeteilt.

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Ein seltsamer Dialog und wie er sich erklärt

Montag, 20. Oktober 2014, 13.30 Uhr

Wenn man auf dem iPhone oder iPad den Flugmodus aktiviert hat und anschließend ein Programm aufruft, das Internetzugang benötigt (also etwa Safari oder Mail), dann begrüßt einen iOS mit diesem seltsamen Dialog:

Dialog in iOS bei Internetzugriff mit aktiviertem Flugmodus

Der Dialog ist auf jeden Fall für einen Lacher gut – weiß man bei Apple nicht, dass sich „oder“-Fragen nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten lassen?

Man kann sich allerdings auch überlegen, wie es zu so einem blödsinnigen Dialog kommen kann. Die Antwort ist relativ einfach: Betriebsblindheit (vor der niemand wirklich gefeit ist).

Wenn der Flugmodus aktiviert ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten, wieder online zu gehen: Entweder man schaltet den Flugmodus aus, oder man aktiviert zusätzlich WLAN. In diesem Fall bleiben die Telefon- und Bluetooth-Verbindungen weiterhin ausgeschaltet, aber WLAN funktioniert wieder.

Beim Schreiben des Dialogs hat man also die Oder-Disjunktion als eine Option gesehen und die Frage: „Wieder online gehen?“ übersetzt in „(Flugmodus ausschalten OR WLAN benutzen)?“. Dass der daraus resultierende Dialog für jeden, der nicht so intensiv in der Materie steckt wie diejenigen, die gerade ein komplexes Betriebssystem lokalisieren, sehr leicht missverständlich und aburd wird, wurde dabei nicht bemerkt.

Im Original hat man sich übrigens für „Settings | OK“ entschieden, was sehr viel sinnvoller ist: Ganz egal, wie man den Offline-Modus ausschaltet – man macht das in den Settings (oder im Kontrollzentrum, aber das ist ein Sonderfall). Das „OK“ ist die übliche* Option für „Ich habe den Dialog zur Kenntnis genommen“.

* Leider: Ich ärgere mich immer, wenn Dialoge wie „Es ist ein Fehler aufgetreten – OK“ erscheinen: es ist nicht „OK“, wenn ein Fehler auftritt.

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Safaris Kontext-Suche in neuem Tab öffnen

Dienstag, 16. September 2014, 13.32 Uhr

Klickt man in Safari einen Begriff auf einer Webseite mit der rechten Maustaste an, bietet das Kontextmenü die Möglichkeit, den markierten Begriff an Google zu übergeben. Üblicherweise wird die Google-Suche im aktuellen Tab geladen, der bisherige Inhalt geht also vorerst verloren und kann nur über den Verlauf wieder aufgerufen werden. Das ist in der Regel eher ärgerlich, weil man ja meist nur ein Wort nachschlagen und anschließend weiterlesen möchte. Das geht auch anders. Denn ein Klick auf einen Eintrag im Kontextmenü funktioniert genau so wie ein Klick auf einen Link – hält man dabei die cmd-Taste gedrückt, wird die Googlesuche in einem neuen Tab geöffnet und der aktuelle Inhalt der Webseite bleibt erhalten.

Google Suche über das Kontextmenü von Safari (Screenshot)

Der Klick auf den Google-Eintrag funktioniert wie jeder Link – mit gedrückter cmd-Taste wird die Google-Suche in einem neuen Tab geöffnet.

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Apples Geheimhaltungsstrategie funktioniert besser als je zuvor

Donnerstag, 11. September 2014, 18.52 Uhr

Als Tim Cook ankündigte, man werde bei Apple in Zukunft noch strenger darauf achten, dass keine Informationen aus den Labs zur Unzeit nach außen dringen würde – „We’re going to double down on secrecy on products“ – da dauerte es nicht lange, bis er für diese Behauptung verspottet wurde. Schließlich sickerten immer häufiger und immer mehr Details über kommende Produkte durch, und den kommenden Produktvorstellungen fehlte deutlich der Überraschungseffekt. Doch nach den letzten zwei Apple-Events zeichnet sich ab, dass Cook seine Ankündigung durchaus ernst gemeint hat.

Nehmen wir zum Beispiel die Keynote zur WWDC. Da ging es, klar, um Yosemity und iOS 8, und davon wusste man auch schon im Vorfeld jede Menge Details. Aber die wirklichen Neuigkeiten – Swift und Metal – kamen völlig überraschend praktisch aus dem Nichts. Und dass, obwohl man bei Apple bereits seit vier Jahren an Swift gearbeitet hat. Vier Jahre: In denen kein Sterbenswörtchen nach außen drang.

Noch deutlicher wurde Apples trickreiche Geheimhaltungsstrategie beim „Wish we could say more“-Event am 9. September. Hier war für jeden klar, dass im Zentrum das iPhone 6 stehen würde – von dem man im Prinzip doch schon alle relevanten Details im Vorfeld wusste. Doch was war? Apple peitschte die Vorstellung der beiden neuen iPhone-Modelle in Rekordzeit durch, um sich dann auf die beiden echten Neuigkeiten zu konzentrieren: Apple Pay und vor allem Apple Watch. Dazu kursierten im Vorfeld natürlich auch ein paar Gerüchte – aber über mehr als ein „Apple arbeitet daran“ kamen die nicht hinaus.

Anscheinend gehört zu Apples „double down on secrecy“-Strategie, dass gezielt Informationen über Produkte gestreut werden, die eh jeder erwartet. Damit werden die Gerüchtejäger von den eigentlichen Neuigkeiten abgelenkt, die weiterhin unerkannt bleiben und mit großer Geste vorgestellt werden können. Und diese Strategie geht offensichtlich auf.

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Benutzer-Library dauerhaft anzeigen

Mittwoch, 26. März 2014, 14.12 Uhr

Benutzer-Library in Mavericks dauerhaft einblendenMit OS X 10.8 Mountain Lion hatte Apple die Benutzer-Library aus dem Finder verbannt. Wer darauf zugreifen wollte, musste Gehe zu mit gedrückter ⌥-Taste wählen und auf den dann angezeigten Eintrag klicken. Unter OS X 10.9 Mavericks ist das immer noch so – aber wie ein Bekannter jetzt durch puren Zufall entdeckt hat, bietet Mavericks auch die gut versteckte Option, die Library dauerhaft einzublenden.

Dazu lässt man sich im Finder den Benutzerordner anzeigen und ruft Darstellung > Darstellungsoptionen einblenden auf (bzw. drückt einfach ⌘J). Dort kann man nun mit einem Klick auf Ordner „Library“ anzeigen die Library dauerhaft im Finder anzeigen lassen. Na also. Geht doch.

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Datenschutz unter Mavericks

Montag, 3. März 2014, 16.37 Uhr

Cover: Datenschutz Mavericks von Giesbert DamaschkeDas hatte ich noch gar nicht erwähnt (auch, weil ich gar nicht mitbekommen habe, dass es das überhaupt gibt ;-)): Die Datenschutz- und Sicherheits-Kapitel aus meinem Mavericks-Buch gibt es für ein paar Cent als E-Book für den Kindle: Datenschutz und Sicherheit für OS X Mavericks: Wie Sie Ihren Computer und dessen wertvolle Daten sinnvoll absichern können. (Aktueller Preis: 49 Cent).

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Mein iTunes-/iCloud-Buch ist in zweiter, aktualisierter Auflage erschienen

Montag, 3. März 2014, 16.32 Uhr

Cover iTunes & iCloud von Giesbert Damaschke (2. Auflage)Die Überschrift sagt eigentlich alles: Mein Das Buch zu iTunes & iCloud (2. Auflage) ist in zweiter, aktualisierter Auflage erschienen. Wenige Wochen nach Erscheinen der ersten Auflage hat Apple iTunes und vor allem iCloud im Browser in neuen Versionen auf den Markt gebracht. In Sachen iTunes hat sich vor allem der Sync von iOS-Geräten mit dem Mac geändert (ab Mavericks können Kalender, Kontakte und Notizen nicht mehr lokal, sondern nur noch via iCloud gsynct werden), bei iCloud wurde kräftig umgebaut.

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Kleinigkeiten in Mavericks (2)

Donnerstag, 21. November 2013, 0.20 Uhr

Eine kleine Änderung Mavericks, die mir im Arbeitsalltag manchen Mausklick spart, betrifft den „Kalender“. Wollte man hier bislang einen Termin nachträglich bearbeiten, musste man ihn entweder anklicken und ⌘I drücken, oder ihn doppelt anklicken und anschließend „Bearbeiten“ wählen. Das hat mich jedes Mal etwas genervt. Jetzt kann man ihn einfach doppelt anklicken und sofort bearbeiten, was (zumindest in meiner Praxis) für einen deutlich flüssigeren Arbeitsablauf sorgt.

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