2. März 2010, 13.15 Uhr | Giesbert Damaschke
In der aktuellen c’t findet sich eine ausführliche Gegenüberstellung von iPhone und Android. Dabei wird dem iPhone angekreidet, dass man es nur mit iTunes-Account aktivieren könne – das stimmt –, und dass man für diesen Account zwingend seine Kreditkartendaten an Apple geben müsse: das stimmt nicht.
Apple hat die Möglichkeit, einen Account ohne diese Daten anzulegen zwar ein wenig versteckt, aber sie ist dennoch vorhanden.
Um einen iTunes-Account ohne Kreditkarte oder andere Zahlungsmethode anzulegen, wählt man im App Store zuerst eine beliebige (kostenlose) App und versucht sie herunterzuladen. Da man dafür einen Account benötigt, wird man aufgefordert, einen anzulegen – und in diesem Anmeldedialog taucht bei der Abfrage der Zahlungsinformationen die Option „Keine“ auf:

Keine Kommentare |
19. Februar 2010, 15.00 Uhr | Giesbert Damaschke
Der Rummel um Google Buzz hat mich dazu gebracht, mir mal die Cookies anzusehen, die ich so auf dem Rechner gespeichert habe. Mit erstaunlichem Ergebnis. Mein 27″-iMac ist noch sehr neu, da waren es nur ein paar Hundert. Aber mein schon seit rund zwei Jahren laufendes MacBook hatte da ordentlich was zu bieten: 6368 Cookies aus 2657 Domänen. Und das, obwohl ich nur den Webseiten die Speicherung von Cookies erlaubt habe, die ich tatsächlich besuche.
Also habe ich mir endlich eine vernünftige Cookieverwaltung installiert: Safari Cookies. Das kostenlose Tool übernimmt das Aufräumen der Cookies jetzt automatisch. Alle Google Analytics Cookies werden beim Schließen von Safari gelöscht, alle Cookies von Sites, die nicht auf einer Whitelist stehen, ebenfalls. Auch die Cookies, die Flash setzt, werden gelöscht. Das Tool benötigt SIMBL, das gegebenenfalls automatisch installiert wird.

2 Kommentare |
16. Februar 2010, 15.55 Uhr | Giesbert Damaschke
Sollten spätere Generationen einmal aus Filmen und TV-Serien auf den Zustand der digitalen Evolution unserer Zeit schließen wollen, kämen sie zu knolligen Ergebnissen: Alle Welt hört Musik mit dem iPod, telefoniert mit dem iPhone und arbeitet an Macintosh-Computern. Kurz: unser digitales Leben wird maßgeblich von Produkten der Firma Apple bestimmt.
Nun wäre diese Einschätzung beim iPod und vielleicht auch beim iPhone gar nicht einmal so verkehrt – eine groteske Verzerrung der tatsächlichen Verhältnisse aber wäre der Verbreitungsgrad von Apples Computern. Denn der massiven Film- und Fernsehpräsenz zum Trotz ist der reale Mac-Marktanteil im niedrigen, einstelligen Prozentbereich. Selbst im Heimatland USA erreicht Apple nur eine Marktdurchdringung von rund zehn Prozent.
Wie kommt es zu dieser auffälligen Diskrepanz zwischen Realität und Film-Fiktion? Warum arbeitet dort praktisch alle Welt überwiegend mit Macs, warum ist ausgerechnet Apple Filmemachers Liebling – und nicht Dell, Sony oder Microsoft?
Für die Kritiker der Firma aus Cupertino ist die Sache natürlich sonnenklar: da fließt ganz einfach viel Geld. Diese Behauptung taucht mit schöner Regelmäßigkeit auf und ebenso regelmäßig beteuert Apple, dass man kein Geld dafür ausgebe, die eigenen Produkte im Kino zu lancieren.
Nun lässt sich diese Beteuerung zwar nur schwer überprüfen, aber sie passt zu einem Konzern, der sich um die üblichen Spielregeln nicht zu kümmern scheint und dem die Gleichung „Geld gegen Logo“ wohl einfach zu direkt ist. Auffällig ist allerdings, wie beiläufig Macs in Filmen immer wieder zu sehen sind. Sie werden nicht offensichtlich ausgestellt und sind nicht dazu da, damit sie bei einem Kameraschwenk wie zufällig groß ins Bild geraten, sondern sie gehören wie selbstverständlich zum Leben der Figuren.
Ein Indiz für Apples Weigerung, sich in die Filmwelten einzukaufen liefert der russische Fantasy-Film „Wächter der Nacht“ (2004). Dort nämlich findet sich penetrantes Product Placement der plumpesten Art. Zahlreiche Einstellungen haben offensichtlich nur die Funktion, dieses oder jenes Logo groß rauskommen zu lassen. Mit einer Ausnahme: das Apple-Logo eines iMacs wurde mit einem gelben Notizzettel überklebt (der iMac ist natürlich trotzdem unverkennbar). Angesichts der ansonsten überdeutlichen Produktpräsentationen könnte man auf die Idee kommen, dass Apple nicht bereit war, für das Auftauchen des Logos in dem Film zu bezahlen, das daher aus dem Film entfernt wurde – wie notdürftig auch immer.
Ganz so unschuldig, wie Apple sich bei dieser Frage gibt, ist der Konzern natürlich nicht. Es dürfte kaum ein Unternehmen der IT-Branche geben, das seine Außenwirkung so sorgsam kontrolliert und die Kunst des indirekten Marketings so perfekt beherrscht wie Apple. Nicht, dass Apple nicht traditionell mit Anzeigen, Plakaten und TV-Spots werben würde. Doch da kann man sich auf ein Minimum beschränken, übernehmen die Medien den Marketingjob doch freiwillig. Bislang hat noch jedes Räuspern aus Cupertino für großflächige Berichterstattung gesorgt, und die „Special Events“, zu denen Apple regelmäßig kurzfristig per E-Mail und ohne konkrete Angaben lädt, können sich weltweiter Aufmerksamkeit sicher sein.
Entsprechend indirekt ist Apples Strategie in Hollywood. Frühzeitig hat man erkannt, wie wichtig die Verankerung der Marke im Alltagsbewußtsein der Zuschauer ist und mit der entsprechenden Lobby-Arbeit in Los Angeles begonnen. Dazu ein kleines Beispiel zu einem der frühsten Macs in Movies: Bereits im Januar 1986, zwei Jahre nach Einführung der Macintosh-Computer, schenkte Apple dem Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry einen Mac. Im gleichen Jahr tauchte ein Mac Plus im Film „Star Trek IV: The Voyage Home“ auf. – Honi soit …
Hinzu kommt, dass Apple bei Musik- und Filmproduktion eine Hausmacht und dort so stark vertreten ist wie in keiner anderen Branche sonst. Der überdurchschnittlich hohe Anteil an Apple-Computern in Filmen spiegelt so auch den überdurchschnittlich hohen Anteil an Macs bei den Filmemachern wieder.
Und es gibt noch einen gewichtigen Grund, warum so häufig Macs genommen werden, wenn ein Computer benötigt wird: Sie sehen einfach unverschämt gut aus.
Geschrieben für The European
2 Kommentare |
16. Februar 2010, 15.48 Uhr | Giesbert Damaschke
Die Lautstärke wird normalerweise über die Tasten F10 und F11 in 16 möglichen Abstufungen geregelt. Das sind mitunter ziemliche Sprünge. Es geht aber feiner: Hält man die Shift- und Alt-Taste gedrückt, kann jeder Schritt in vier weitere Schritte unterteilt werden, insgesamt stehen also 64 Abstufungen zur Lautstärkereglung per Tastatur bereit.

Halten Sie Shift und Alt gedrückt, können Sie die Lautstärke in feineren Abstufungen regeln.
1 Kommentar |
3. Februar 2010, 12.30 Uhr | Giesbert Damaschke
Gestern brachte der Postbote das übliche Päckchen vom Verlag mit den Belegexemplaren meines neuen Buches: „iPod touch. Musik. Games. Video. Internet“. Anders als vom Verlag zuvor angekündigt, kostet das Buch nicht 24,95 Euro, sondern so viel, wie mein iPhone-Buch
im gleichen Format und gleicher Ausstattung:19,95 Euro.
Versandkostenfrei bei Amazon bestellen
Keine Kommentare |
16. Januar 2010, 16.59 Uhr | Giesbert Damaschke
Bei der Filmwiedergabe in Quicktime sorgt ein Klick auf die angezeigte Zeit rechts dafür, dass zwischen der gesamten und der noch verbleibenden Spielzeit gewechselt wird:

Keine Kommentare |